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Bald auch in Riesa Neger-Getrommel gegen die NPD?

Riesas OB Gerti Töpfer will sich im Kampf und Krampf gegen rechts von Innenminister Ulbig beraten lassen

Aufgeschreckt durch die gute Verankerung der NPD-Familie Schreiber im sozialen Leben der Stadt Strehla will Riesas Oberbürgermeisterin Gerti Töpfer (CDU) den verkrampften Kampf gegen die NPD in „ihrer“ Stadt wieder aufnehmen. Nach der Wahl von Peter Schreiber in den Kreistag und Stadtrat und der Wahl von Ines Schreiber zur Schöffin des Amtsgerichts Riesa und zur stellvertretenden Elternsprecherin der örtlichen Grundschule schlägt Gerti Töpfer genauso aufgeregt wie ratlos Alarm, um eine „Strehlaisierung“ Riesas zu verhindern.

Die Bürger Riesas, die schon einmal in Berlin-Neukölln waren, wissen zwar was Orientalisierung und Islamisierung ist und daß sie solche Überfremdungszustände in ihrer sächsischen Heimat nicht wollen. Was aber eine „Strehlaisierung“ ist und warum man sich vor ihr fürchten soll, wußte niemand, bevor die frühere Lehrerin Töpfer diesen mißratenen und diskriminierenden Begriff in die Welt setzte. Der Kampf gegen die „Strehlaisierung“ klingt nach Seuchenbekämpfung, und jeder Strehlaer scheint in den Augen der Rathaus-Neurotikerin ein potentieller Seuchenüberträger zu sein. Dieser Anklang an ansteckende Krankheiten ist gewollt, spricht Töpfer gegenüber der „Sächsischen Zeitung“ doch auch davon, daß sich die NPD in Riesa „wie ein Pilzmyzel“ ausgebreitet habe. Dem Kampf gegen rechts hat sie mit ihrer Wortwahl jedenfalls einen Bärendienst erwiesen, weil sich kein Strehlaer derartig diskreditieren lassen will, nur weil es in seiner Stadt Mitbürger gibt, die von den Volksbetrügern der Bankrottparteien die Schnauze voll haben und für eine nationale und soziale Wende in diesem Land votieren.

In ihrer kopflosen Aufgeregtheit will sich Frau Töpfer nun vermeintlich hochkompetente Hilfe aus Dresden holen. So soll der sächsische Innenminister Markus Ulbig nach Riesa eingeladen werden, der sich für ein Ministeramt in der linksgewirkten Sachsen-CDU durch seine Anti-Rechts-Aktivitäten als Pirnaer Oberbürgermeister qualifiziert hat. Seine erste Amtshandlung als neuer Innenminister war die Neuauflage eines „Aussteigerprogramms“ für volksbewußte Deutsche. Für das noch im letzten Jahr ausgeschriebene Programm stehen jährlich 260.000 Euro aus dem maroden Landeshaushalt zur Verfügung. Mit linkspädagogischer Hilfe will Ulbig Systemkritiker „aus dem braunen Sumpf“ herausholen. Seit der Verkündung des Programms konnten die Ulbig-begeisterten Medien aber keinen einzigen nationalen „Aussteiger“ präsentieren.

Vielleicht will Gerti Töpfer in Riesa diese Scharte auswetzen und trotz schwerster Haushaltsprobleme ein lokales „Aussteigerprogramm“ auflegen. Zu diesem Zweck könnte die wackere Gerti bei besserem Wetter ja einen Informationsstand vor dem Deutsche Stimme Verlag (www.deutsche-stimme.de) aufbauen und versuchen, Verlagsmitarbeiter und -kunden für die Abkehr von der nationalen Opposition zu gewinnen. Falls die Oberbürgermeisterin das für ein zu sinnloses Unterfangen hält, kann sie ja eine ganz andere Idee aus Ulbigs Wundertüte im Kampf gegen rechts übernehmen: die Ausrichtung eines „Marktes der Kulturen“.
Als Markus Ulbig noch das Pirnaer Rathaus leitete, kam er mit ein paar linken Berufsjugendlichen auf die Idee, in der altdeutschen Innenstadt ein multikulturelles Straßenfest als Gutmenschen-Happening durchzuführen. Diesen „Markt der Kulturen“, der für eine Multikulturalisierung der Sächsischen Schweiz werben soll, müssen die Pirnaer seither alljährlich über sich ergehen lassen. Exotik wird dort großgeschrieben, und so trommeln in Pirna regelmäßig lebenslustige Neger gegen diejenigen an, die Volk und Heimat, Kultur und Tradition bewahren wollen. Wird es mit Ulbig als politischem Paten bald auch in Riesa Neger-Getrommel gegen die NPD geben?

Jürgen Gansel, MdL
Pressesprecher des NPD-Kreisverbandes Meißen





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