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NPD verzichtet auf Riesaer OB-Kandidaten und ruft zum Wahlboykott auf

Kandidaten-Duo Töpfer-Knebel: Wahl zwischen schwarzer Pest und roter Cholera

Die NPD wird für die am 22. August oder am 5. September 2010 stattfindende Oberbürgermeisterwahl in Riesa keinen Vertreter der nationalen Opposition ins Rennen schicken. Höchstwahrscheinlich werden die Riesaer nur die Wahl zwischen Gerti Töpfer (CDU) und Uta Knebel (Die Linke) haben und sich somit zwischen schwarzer Pest und roter Cholera entscheiden müssen.

Da die NPD noch nicht stark genug ist, um das Rathaus erobern zu können, verzichtet die Partei konsequenterweise auf die Nominierung eines eigenen OB-Kandidaten. Ihre Teilnahme an der Oberbürgermeisterwahl würde der NPD zwar ein Achtungsergebnis und damit einen kurzfristigen Erfolg bescheren. Die Ressourcen, die ein intensiv geführter OB-Wahlkampf verschlingen würde, will die Partei aber lieber in die politische Basis- und Jugendarbeit stecken, um aus kurzfristigen Erfolgen langfristige zu machen.

Angesichts des Kandidaten-Duos Töpfer-Knebel wird die NPD nicht nur von einer Wahlempfehlung für diese Unwählbaren absehen, sondern die Bürger zu einem konsequenten Wahlboykott aufrufen. Weder Töpfer noch Knebel, weder CDU noch Linke stehen für einen politisch-idealistischen Neuanfang in Riesa, sondern für die bloße Verwaltung des städtischen Niedergangs. Politische Übel – auch vermeintlich kleinere – dürfen nicht mehr gewählt werden, sondern sie müssen abgewählt werden! Bei der nächsten Riesaer OB-Wahl kann den etablierten Bankrottparteien nicht durch Wahlteilnahme, sondern nur durch Wahlverweigerung die rote Karte gezeigt werden. Eine Wahlbeteiligung von 20 bis 25 Prozent würde den großen Rathausparteien unmißverständlich zeigen, was das Volk von ihnen hält: nichts! Angesichts der Wahl zwischen Pest und Cholera wird die Riesaer NPD im Herbst 2010 mit einer großangelegten Flugblatt-Kampagne ihren Aufruf zum Wahlboykott begründen.

NPD-Kreisverband Meißen





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