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NPD-Gedenken an Meißens höchstdekorierten Soldaten Hans Philipp

35 Nationale begingen in Meißen-Zscheila den Volkstrauertag

Am Vormittag des 15. November begingen knapp 35 Mitglieder und Freunde des NPD-Kreisverbandes auf dem Trinitatisfriedhof in Meißen-Zscheila in einer ruhigen und würdevollen Gedenkzeremonie den Volkstrauertag.

Stellvertretend für alle Kriegstoten des deutschen Volkes wurde am Grabmal des höchstdekorierten Meißener Soldaten, des mit dem Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern ausgezeichneten Oberstleutnants der Luftwaffe, Hans Philipp, ein Gedenkkranz der Meißener NPD niedergelegt. Philipp wurde dort im Oktober 1943 neben einem Kriegerdenkmal zu Ehren der Gefallenen des Ersten Weltkrieges mit militärischen Ehren bestattet.

Nachdem Manfred Leuschner aus Coswig Leben und Leistung des Geschwader-Commodore Philipp gewürdigt hatte, ergriff der NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Gansel aus Riesa das Wort.

Jürgen Gansel sagte:

„Wir haben uns heute hier versammelt, um der Toten unseres Volkes in zwei dramatischen und opferreichen Weltkriegen zu gedenken. Diese Erinnerung ist für uns keine lästige Pflichtübung, die einmal im Jahr absolviert wird, sondern sie ist getragen von dem aufrichtigen Willen, dem deutschen Volk endlich Gerechtigkeit widerfahren zu lassen und seiner Opfergänge und Heldentaten zu gedenken.

Die beiden Weltkriege markieren die größte Tragödie der europäischen Völker in ihrer langen Geschichte. Der Erste Weltkrieg kostete 10 Millionen Menschenleben und machte 21 Millionen Menschen zu Kriegsbeschädigten und Krüppeln. Der Zweite Weltkrieg brachte 55 Millionen Menschen um ihr Leben und machte 35 Millionen Menschen zu Verwundeten und Kranken.

Selbst der verlustreiche Dreißigjährige Krieg der Jahre 1618 bis 1648 verblaßt in seiner Folgenschwere angesichts zweier Weltkriege, die den geistigen, kulturellen und politischen Abstieg des Kulturkontinents Europas besiegelten. Selbst die siegreichen Franzosen und Engländer gehören zu den Mitverlierern des Krieges, denn auch sie wurden zu Vasallen der raumfremden Imperialmacht USA, die seit über 60 Jahren die geistige und kulturelle Kolonialisierung Europas betreiben.

Als Folge der deutschen Niederlage und des Aufstiegs der Flügelmächte USA und Sowjetunion kam es zur tragischen Zweiteilung des Kontinents in West- und Ostblock sowie zur Teilung unseres Vaterlandes, die erst vor 20 Jahren beendet werden konnte. Der Sieg des Kommunismus in Gestalt der Sowjetunion und der Sieg des Liberalkapitalismus in Gestalt der USA machte Europa zum Spielball fremder Supermächte. Für diesen ‚Untergang des Abendlandes‘, den der Philosoph Oswald Spengler schon nach dem Ersten Weltkrieg prophezeite, hatte kein europäischer Soldat gekämpft – kein Franzose, kein Engländer, kein Italiener und erst recht kein Deutscher.

Ich kann hier und heute nicht die Geschichtsforschung Revue passieren lassen, um die Frage nach dem Schuldanteil der Völker und ihrer Regierungen am Kriegsausbruch zu beantworten. Einseitige Schuldzuweisungen verbieten sich jedoch, weil es keine Täter- oder Opfervölker gibt. Und vor allem verbietet sich die infame Behauptung, die Deutschen hätten die Weltkriege vom Zaun gebrochen und die moralische Alleinschuld am Völkergemetzel. Wer uns Deutschen die Kriegsschuld anlasten will, ist entweder ahnungslos oder bösartig. Was bleibt beispielsweise von der Behauptung des deutschen Militarismus übrig, wenn man weiß, daß das Zweite Deutsche Reich von seiner Gründung 1871 bis zum Kriegsausbruch 1914 keinen einzigen deutschen Krieg führte, während die späteren Kriegsgegner Frankreich, USA, Großbritannien und Rußland im gleichen Zeitraum zahlreiche Kriege führten, zum Beispiel gegen die Türkei, Japan, Spanien, das Burenland und Marokko?

Die Nachgeborenen sollten sich davor hüten, mit moralischer Arroganz über die Väter und Großväter zu Gericht sitzen zu wollen. Unsere Väter und Großväter wußten schon, warum sie handelten, wie sie handelten. Und sie wußten, was zwischen 1914 und 1918 und zwischen 1939 und 1945 für Familie, Volk und Heimat alles auf dem Spiel stand. Sie folgten dem Befehl ihres Gewissens, und sie leisteten für ihr Vaterland Übermenschliches. Einer von ihnen war Meißens großer Sohn Hans Philipp, an dessen Grab wir jetzt stehen.

Ein Feldbrief des letzten Krieges kann uns auch heute noch vermitteln, welcher idealistische Geist unsere Väter und Großväter beseelte. Der Oberschütze und ehemalige Fähnleinführer Robert Drescher fiel im Osten im Alter von 22 Jahren. Mit der Todesnachricht von seinem Truppenteil erreichte die Eltern folgender Brief:

‚Liebe Mutter, lieber Vater!

Wenn Ihr diesen Brief erhaltet, lebe ich nicht mehr. Ich weiß, Mutter, Du wirst jetzt traurig sein, und Deine Tränen werden das Blatt benetzen. Und Du, Vater, wirst Deinen Stolz und Deine Hoffnung begraben sehen. Ja, Ihr dürft trauern und weinen um mich. Aber hadert nicht mit dem Schicksal. Leben und Tod liegen nicht in unserer Hand. Sie werden von einem Höheren bestimmt. Wir müssen in der Zeitspanne, die wir das Leben nennen, unsere Pflicht erfüllen – sei das Leben nun lang oder kurz. Dann können wir auch in unserer letzten Stunde sagen, ich habe nicht umsonst gelebt. Und wahrlich, wer für sein Vaterland stirbt, hat nicht umsonst gelebt. Durch unser Blut, durch unser Opfer wird ein freies und großes Deutschland entstehen. In diesem Deutschland sollen Generationen in friedlicher Arbeit glückliche Tage verleben. Dafür zu kämpfen und zu sterben, ist keiner zu schade, mancher vielleicht zu schlecht. (...). Es lebe Deutschland! Euer Sohn Robert.‘

Wir sind heute aufrichtigen Herzens bei unseren Toten und wollen ihnen durch unser Gedenken ein Stück Unsterblichkeit geben. Wir gedenken der deutschen Soldaten an den Fronten des Ersten Weltkrieges. Wir gedenken der Hunderttausenden deutschen Frauen, Kinder und Greise, die in den Monaten nach Abschluß des Waffenstillstandsvertrages 1918 in den Hungertod getrieben wurden, weil die Alliierten auch nach Kriegsende die Hungerblockade gegen das Reich aufrechterhielten. Wir gedenken der deutschen Soldaten des Zweiten Weltkrieges und verneigen uns vor ihrem Opfergang. Wir gedenken der mehr als 200.000 Landsleute, die im Februar 1945 dem militärisch sinnlosen alliierten Bombenterror auf Dresden zum Opfer fielen. Wir gedenken der Hunderttausenden deutschen Soldaten, die nach Kriegsende in den Gefangenenlagern der Siegermächte ums Leben kamen und ihre Heimat nie wiedersahen. Wir gedenken der 15 Millionen Deutschen, die nach 1945 aus ihren angestammten Siedlungsgebieten in Pommern und Schlesien, Ostpreußen und dem Sudetenland vertrieben wurden und von denen 2,5 Millionen auf der Flucht vor den Sowjets ums Leben kamen.

Wir trauern um Abermillionen getöteter deutscher Soldaten und Zivilisten, Männer und Frauen, Kinder und Greise, die aus dem Leben gerissen wurden, nur weil sie für ihr Volk die gleichen Rechte einklagten, die für andere Völker selbstverständlich sind. Unsere tapferen Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges fielen für die Selbstbehauptung ihres Vaterlandes und die Freiheit und Wohlfahrt ihres Volkes.“

NPD-Kreisverband Meißen





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