06.04.2019

Strehlaer Schloß: Freistaat oder Alt-Eigentümer müssen ran!

Bericht unseres Stadtrates Peter Schreiber aus Strehla zum Thema Erhalt des Strehlaer Schlosses:

Liebe Mitbürger,

wappensignet_strehla_5cm_400dpiim Zuge des anlaufenden Kommunalwahlkampfes werde ich Ihnen, wie ich es auch in der Vergangenheit immer wieder getan habe, Schritt für Schritt Rechenschaft ablegen über mein kommunalpolitisches Wirken in der Stadt Strehla und im Landkreis Meißen.

Ich denke, Sie sollten Ihre Wahlentscheidung – neben grundsätzlichen Erwägungen – auch davon abhängig machen, wie sie Engagement, Fleiß und Kompetenz Ihrer kommunalen Mandatsträger beurteilen.

Leider werden es nicht alle Themen in unsere NPD-Flugblätter zur Wahl oder in meine Zeitung “Soziale Heimat Strehla” schaffen. Dazu ist die Fülle der erledigten Aufgaben zu groß, zu viel ist zu jedem einzelnen Thema zu sagen. Einzelne Aspekte werde ich daher auf diesem Wege, über Berichte im Netz und in den sozialen Medien, erörtern.

Ein sehr emotional geführtes Thema ist der Erhalt des Strehlaer Schlosses bzw. dessen befürchteten Zerfalls. Dieses Kulturdenkmal macht einen wesentlichen Teil des Reizes und der Historie unserer Stadt aus.

Leider sind die Fehler, wie so oft, in der Vergangenheit gemacht worden – Fehler, die wir nun auszubaden haben. Das schließt die heutigen Stadträte mit ein, sofern sie nicht damals bereits Verantwortung trugen. Die Tatsache, daß das Schloß 1994 von den Stadtverantwortlichen verscherbelt wurde und sich seither im Eigentum eines Mannes befindet, der offensichtlich keinen persönlichen oder kulturellen Bezug hierzu aufweist, war der Sündenfall schlechthin der Strehlaer Kommunalpolitik kurz nach der Wende. Aus gut unterrichteten Kreisen ist zu vernehmen, daß eine Veräußerung des Schlosses an die Alt-Eigentümer, die Familie Pflugk, welche das Schloß 1384 als Lehen erhielt und bis zu ihrer Enteignung im Jahre 1945 innehatten, damals aus ideologischen Gründen nicht in Frage kam.

Schloß Strehla: Vor dem Verfall bewahren!

Schloß Strehla: Vor dem Verfall bewahren!

Ein riesiger Fehler, der sich kaum wieder gutmachen läßt! Nach meiner Auffassung müssen solche Kulturgüter entweder in öffentlicher Hand bleiben (Stadt oder Freistaat) oder sie müssen in Hände gegeben werden, die sich der historischen Bedeutung und des kulturellen Erbes bewußt sind. Solange die Eigentumsverhältnisse sich nicht ändern und die „Falstaf Vermögensverwaltung AG“ mit Sitz in Dresden und Berlin bzw. deren Repräsentanten Georg Thaler unser Schloß, was ich vermute, als bloßes Abschreibungsobjekt ansiehen, wird sich nichts grundlegend an der Situation ändern lassen.

 

Da die Stadt Strehla mit ihrer Pro-Kopf-Verschuldung von rund 1000 EURO kaum dazu in der Lage sein wird, das Schloß zu erwerben, geschweige denn, es zu sanieren und dauerhaft zu unterhalten, müssen entweder die Alt-Eigentümer ran, oder der Freistaat muß die Sicherung dieses einmaligen Kulturdenkmals übernehmen.

 

Alles andere, liebe Strehlaer, sind Blütenträume, und auch die Gründung eines Fördervereines wird daran nicht viel ändern. Dieser könnte allenfalls ein Nutzungskonzept erarbeiten, um den Erwerb, Sanierung und die Weiterführung des Schloßbetriebes Investoren, die ein echtes Interesse daran haben, schmackhaft zu machen.

Darüber hinaus sollte die Stadt mit einer Stimme sprechen und Druck auf den Freistaat bzw. die Sächsische Staatsregierung ausüben, ihrer Verantwortung für unsere in Stein gegossene Geschichte gerecht zu werden. 

Gerne werde ich mich in eine solche Strategie mit einbringen. Nur eines ist mit mir nicht zu machen: Ich werde keine Luftschlösser bauen, in der trügerischen Hoffnung, damit im Kommunalwahlkampf punkten zu können, wie es vlt. Bewerber anderer Parteien tun werden.

Ihr Peter Schreiber

NPD Strehla



Termine

Achtung, neu: Der Kreisverband trifft sich ab sofort zweimal monatlich (jeden zweiten und vierten Freitag im Monat) im Raum Riesa zum offenen politischen Stammtisch. Die Ortsgruppe Meißen trifft sich jeden ersten Freitag im Monat im Raum Meißen/Radebeul zum Gedankenaustausch. Nähere Informationen telefonisch unter 0157-53002890 oder per ePost unter ines.schreiber73@web.de

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